Synopsis

Romeo Koyote Rosen setzt sich in ein Café. Die Haare zusammengebunden, ein dunkler Schnauz um die Lippen und Stöckelschuhe. So fühlt er sich am wohlsten. Weder Mann noch Frau zu sein, war keine bewusste Entscheidung, Romeo denkt nicht in diesen Kategorien. Für seine Identität hat er einen eigenen Ausdruck: Transform. Die Form kann sich verändern, das Geschlecht ist wandelbar. Wie Romeo ist auch Mir nicht in eine Schublade zu stecken. Er/Sie bezeichnet sich als Genderqueer, fühlt sich mehr Mann als Frau, mehr Mike als Mirjam. Abends einen Bart anzubringen, gibt Mir Ruhe und Sicherheit. Der Film nähert sich mit Feingefühl, Humor und Teilnahme den Protagonist_innen*. Es wird deutlich, welche (geschlechtliche) Bedeutung ein Bart und andere Körpermerkmale für die Protagonist_innen* und die Zuschauer_innen haben kann. Das Ritual des „Aufschnauzens“ dient beiden Charakteren zur Verwischung der Geschlechtergrenzen. Auch die Filmemacherin erfährt während der Filmarbeit eine Erweiterung der Geschlechtsidentität am eigenen Leib.

Romeo Koyote Rosen in Winterthur
Romeo Koyote Rosen in WEDER NOCH MIT BART

 

NEITHER is an ethnographic portrait of people outside the gender binary made by Babette Burgi, a culture studies student at the University of Zurich. For Romeo, who calls himself “transform”, gender is fluid, a form that can change. The camera follows Romeo with beard and high heels into the subculture of Swiss gender queers. Also Mir, who lives in Nijmegen in the Netherlands, fits neither in the female nor in the male gender box. Feeling more a man than a woman, more Mike than Mirjam, Mir puts on a beard for calming down. NEITHER explains how complex, diverse, and creative gender performances can be. The film shows different ways to live gender diversity and even the filmmaker discovers new forms to express her own gender identity.

Mike in WEDER NOCH MIT BART
Mike in WEDER NOCH MIT BART

 

 

 

 

 

 

NI L’UN, NI L’AUTRE BARBU est un portrait ethnographique exposant le quotidien de personnes vivant hors du genre sexuel binaire, réalisé par Babette Bürgi, étudiante en cultures populaires à l’Université de Zürich. Romeo Koyote Rosen, qui aime à s’appeler “transe-forme”, considère l’identité sexuelle comme étant fluide, une forme qui est interchangeable. La caméra suit Romeo avec barbe et talon-aiguilles évoluant dans le milieu gender queer helvétique. Mir, qui habite à Nijmegen aux Pays-Bas, n’est à l’aise ni dans la catégorie femme ni en tant qu’homme. Se sentant cependant plus homme que femme, plus Mike que Mirjam, Mir porte une barbe pour se calmer et se sentir vivant(e). NI L’UN, NI L’AUTRE BARBU explique la complexité, la diversité ainsi que la créativité que l’identité sexuelle peut engendrer. Le film retrace différentes façons de vivre cette diversité et même la réalisatrice du film découvre de nouvelles formes de sa propre identité de genre.

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